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Filmkritik: Guardians of the Galaxy

©Marvel
Die Guardians of the Galaxy sind wohl im Hause Marvel, zumindest wenn man von der Firma ausgeht, die uns jährlich mit gefühlten zehn Filmen überschüttet, sowas wie die Underdogs. Mich versetzte bereits der Trailer in helle Vorfreude mit seinem 80er Touch und diesen Helden, die scheinbar keine Lust darauf haben, Helden zu sein. Aber hey, es ist Marvel, also müssen das Helden sein, und vermutlich wird am Ende auch die Welt, oder in diesem Fall eben die Galaxie, gerettet. Womit ich nicht gerechnet habe, ist dass der Film mich fast durchgängig zum lachen bringen würde und nebenbei soviel Herz besitzt wie die restlichen Marvelfilme zusammen nicht aufbringen können. Das zusammen mit der Tatsache, dass die Guardians scheinbar nur aus perfekten Einzelteilen zu einem großen Ganzen zusammengebaut wurden, hat mir überraschenderweise meinen Film des Jahres 2014 beschert, ganz egal was da noch kommen wird. Wieso das so ist, das dürft ihr nun hier nachlesen. 



Peter Quill, der sich selbst Star Lord nennt, befindet sich auf Beutezug und schafft es, einen mysteriösen Orb zu ergattern. Diesen will er eigentlich nur verkaufen, doch dann kommt alles anders. Gleichzeitig wird er von einer Assassine namens Gamora und einem Kopfgeldjägerteam, bestehend aus dem genmanipulierten Waschbär Rocket und dem Baumwesen Groot, angegriffen. Kurzerhand landen die vier im Gefängnis, wo sie auf Drax treffen. Gleichzeitig will auch Ronan, ein rachsüchtiger Kree, diese Kugel in seinem Besitz haben, um damit Planeten zu zerstören. Und dann ist da auch noch Thanos, der in bisherigen Marvelfilmen eher unterrepräsentiert war, aber die größte Bedrohung zu sein scheint. Die Einzelgänger sind gezwungen ein Team zu bilden, um die Zerstörung ihrer Heimat zu verhindern. Allerdings hat zunächst niemand wirklich Lust, Teil eines Teams zu werden...

©Marvel
Wieso ist niemand vorher auf die Idee gekommen, Chris Pratt eine Hauptrolle in einem großen Film zu geben? Als selbsternannter Star Lord trägt er den Film mit einer unfassbaren Leichtigkeit. Wer zum Zeitpunkt der Einblendung des Filmtitels nichts mit Star Lord anfangen kann, der wird wohl auch danach seine Probleme haben, alle anderen werden ihre Freude haben. Am besten beschreiben lässt er sich wohl als der freche kleine Cousin, den Han Solo und Indiana Jones niemals hatten. Doch Chris Pratt muss den Film garnicht alleine tragen. Ihm zur Seite steht Zoe Saldana, die mittlerweile auf beachtliche Erfahrung im Alien-Bereich zurückblicken kann. Als lebendige Waffe schließt sie sich wiederwillig dem Team an um Ronan und Thanos aufzuhalten. Dave Bautista, dessen Körperbau alleine ein eindrucksvoller Special Effect zu sein scheint, spielt Drax the Destroyer. Ronan hat seine Familie vernichtet und er will sich rächen. Dabei drückt er sich scheinbar eloquent aus, es wird aber schnell klar dass seine größte Stärke nicht seine Denkleistung ist. Und dann sind da noch Rocket und Groot. Rocket ist ein genmanipulierter Waschbär mit einem großen Faible für Schusswaffen, Bomben und alle Dinge, die anständig in die Luft fliegen können. Eine kleptomanische Ader hat er auch. Und ein so loses Mundwerk dass es an ein Wunder grenzt, dass seine kleine Schnauze noch niemand eingeschlagen hat. Begleitet wird er von Groot, einem ziemlich großen Baumwesen, dass leider nur ein begrenztes Vokabular hat. Während Rocket im Original von Bradley Cooper gesprochen wird, liefert Vin Diesel als Groot die heimliche Meisterleistung ab. Mit nur einem Satz schafft er es, immer wieder etwas anderes auszudrücken. In einem Film, der mit faszinierenden Figuren vollgepackt ist, schafft er es das ein oder andere Mal, dem Rest die Szene zu stehlen. Kaum zu erkennen als Ronan ist Lee Pace, der sich zuletzt vor allem als Ebenkönig im Hobbit bemerkbar machte und seinem Ronan hier durchaus eine bedrohliche Präsenz verpassen kann. Benicio del Toro spielt erneut den Collector, Josh Brolin spricht mit seiner markanten Stimme das Überwesen Thanos. Glenn Close als Nova Prime gibt eine solide Anführerin ab, und John C. Reilly ist liebenswert wie eh und jeh. Schauspieltechnisch macht dieser Film einfach alles richtig.

Guardians of the Galaxy beschreitet für Marvel-Verhältnisse unkonventionelle Wege. Mit James Gunn, der sowohl für Regie als auch Drehbuch verantwortlich ist, hat man sich einen Regisseur ins Boot geholt, der bisher eher mit kleinerem Budget hantierte. Doch eine bessere Wahl scheint im Nachinein nicht möglich. Mit der von Herzen kommenden Begeisterung eines Kindes, welches sich in einem riesigen Spielzeugladen alles aussuchen darf, ohne bezahlen zu müssen, geht er ans Werk. Und man merkt von der ersten Sekunde an, dass er seine Figuren wirklich mag. Hineingemischt in diese kindliche Begeisterung für das Große ist ein Humor, der sich bisweilen gefährlich nah an der Gürtellinie herumtreibt und ein oder zwei Male auch darunter rutscht. Familienfreundlich bleibt es trotzdem. Irgendwie. Gunn konnte zeitgleich auch an einem Projekt arbeiten, dessen Ergebnis nicht so extrem vorbelastet war. Bereits bevor Iron Man und Konsorten es auf die Kinoleinwand schafften, waren sie schon halbwegs bekannt, selbst bei Nicht-Comic-Lesern. Die Guardians sind eher unbekannt, und so lastete weitaus weniger Druck und Erwartung auf dem ganzen Projekt. Gleichzeitig spricht es für Marvel als Studio, auch den Underdogs eine Chance zu geben. Schaut man sich nun auf dem internationalen Markt um, dann scheint sich diese Chance voll und ganz gelohnt zu haben, denn die Guardians räumen ab, was abzuräumen ist.Dass dabei beinahe komplett auf Einführung verzichtet wurde und der Film trotzdem funktioniert, spricht für die gewählte Vorgehensweise. Zwar gibt es für Peter Quill noch eine sehr menschliche Einführung, diese wechselt aber nach nichtmal fünf Minuten ohne ein weiteres Wort auf die Weltraum-Ebene. Über die restlichen Figuren erfahren wir wenig bis garnichts, und auch sonst hält der Film sich nicht mit Erklärungen auf. Wer sich von Marvel bisher ferngehalten hat, der dürfte über den ein oder anderen Namen erstaunt sein. Freunde des großen Ganzen bekommen weitere Häppchen der Infinity Gems - Storyline vorgesetzt, und diese sind äußerst schmackhaft. Ich bin zumindest arg gespannt, wann und wie es an dieser Stelle so richtig krachen wird.
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Bereits im Trailer fiel die ungewöhnliche Musikauswahl ins Ohr. Und wer sich deswegen Sorgen gemacht hat: Ja, alle Songs aus den Trailern haben es in den Film geschafft. Und ja, sie passen perfekt. Für den nächsten Teil hoffe ich auf Queen, Thin Lizzy und noch ein paar weitere. Ernsthaft, wer es schafft David Bowie mit "Moonage Daydream" in einem Film, der im Weltraum spielt, unterzubringen, verdient Respekt. Respekt, geliefert in sehr großen Eimern, sollte auch an das CGI-Team gehen. Mit Groot und Rocket wurden direkt zwei komplett digitale Charaktere in den Film integriert, die so lebendig wirken dass ich mich mehrmals gefragt habe, wo man so einen Waschbären bekommen kann. Da wir in einer Welt leben, die nach Star Wars und Star Trek stattfindet, ist es verhältnismäßig schwer, noch Weltraumdinge zu erschaffen, die sich neu anfühlen. Auch das ist hier gelungen. Manche Sets wirken erfreulich düster und bedrohlich, andere sind dafür lichtdurchflutet und wunderschön anzusehen. Ronan schwächelt vielleicht als Bad Guy ein wenig, aber beeindruckend sieht er allemal aus. Heimlicher Favorit bei den Bösen ist Karen Gillan als Nebula. Wie selbstverständlich nimmt sie vor allem gegen Ende die Dinge in die Hand und erweist sich als würdiger Gegner. Und wenn das sorgsame Einstreuen von Thanos der Weg ist, diesen Charakter in das Marvel Cinematic Universe einzubringen, dann nur weiter so. Optisch überzeugt der Film auf allen Ebenen.

Storytechnisch darf man hier nichts allzu Großes erwarten. Wie schon erwähnt wird die Geschichte um die Infinity Gems vorangetrieben. In den Grundzügen haben wir es hier mit dem klassischen "Die Guten gegen die Bösen" Spielchen zu tun. Eigentlich ist das aber auch egal, denn im Vordergrund steht ganz klar das Zusammenfinden der Guardians als Team. Und das sind sie. Wo die Avengers hingehen und eigentlich nicht viel mehr sind als eine Gruppe zusammengeworfener Egomanen, sind sind die Guardians ein wirkliches Team, eine kleine Familie. Zusammengehalten von der Tatsache, dass sie sonst niemanden haben, arrangieren sie sich im Verlauf des Films miteinander, lernen sich besser kennen. Kritisieren lässt sich vielleicht noch die Tatsache, dass Marvel in letzter Zeit zur Wiederholung neigt. Bereits beim Winter Soldier bestand der ultimative Konflikt aus einer Schlacht knapp über einer Stadt. Bereits bei Thor: The Dark World gab es durch ein Infinity Gem ausgelöstes Gewirbel, auch wenn es aufgrund der roten Farbe des Äthers farblich anders gestaltet war. Ein wenig mehr Abwechslung wäre schön. Glücklicherweise schafft Gunn es aber, den Film vor dem Ende wieder in die richtige Bahn zu lenken, deswegen lässt sich über das Element der Wiederholung auch großzügig hinwegblicken. 

©Marvel
Großzügig wird sich auch bei allem bedient, was das Genre in den letzten Jahren produziert hat. Total Recall, Star Wars, Firefly, Back to the Future, sie alle finden ihren Einfluss. Und der Film bedient sich offensichtlich, wer Spaß daran hat kann sich hier wunderbar damit beschäftigen, Referenzen zu finden. Doch fällt das alles so charmant aus, dass man den Guardians kaum einen Vorwurf machen kann. Wer auf 80er Jahre Sci-Fi steht wird sich hier sofort zuhause fühlen und vermutlich nie wieder wegwollen. Wie gut, dass ein zweiter Teil bereits bestätigt wurde. Die Guardians als Feelgood-Movie für den Sommer zu bezeichen würde ihnen keine Gerechtigkeit liefern. Denn Spaß macht dieser Film garantiert auch bei Minusgraden und Schnee. Fürs erste aber ist der Film wie eine gigantische Box voller Pralinen. Alle sind unterschiedlich, aber total lecker. Und auch wenn es total unvernünftig ist direkt die ganze Box auf einmal zu essen, man macht es trotzdem. Am Ende ist man vollgefressen, zufrieden und nimmt sich vor, irgendwann in nächster Zeit nochmal so unvernünftig zu sein, denn irgendwie hat es ja Spaß gemacht. Genau so ist Guardians of the Galaxy.  Hochgradig unvernüftig, mit einer unverschämt großen Klappe, aber charmant und mit dem Herzen am rechten Fleck. In einem Sommer, in dem das Kino kaum mit Überraschungen um die Ecke kommt, sind die Guardians mit Leichtigkeit die größte Überraschung der letzten Jahre.


Infos zum Film
Originaltitel: Guardians of the Galaxy
Genre: Action, Comicverfilmung, Sci-Fi
Laufzeit: 121 Minuten
FSK: 12
Regisseur: James Gunn
Darsteller:  Chris Pratt, Zoe Saldana, Dave Bautista, Bradley Cooper, Vin Diesel, Lee Pace, Benicio del Toro, Glenn Close, John C. Reilly

Filmkritik: X-Men: Zukunft ist Vergangenheit

Die X-Men begleiten uns mittlerweile seit 14 Jahren im Kino und können auf zahlreiche Filme zurückblicken. Mit "First Class" machte der Reboot-Wahnsinn zwar auch vor den Mutanten nicht halt, das Ergebnis war aber durchaus überzeugend. Mit "Zukunft ist Vergangenheit" geht man nun komplett neue Wege. Erstmals sehen wir die alten X-Men gemeinsam mit ihren jüngeren Versionen in einem Film. Und es geht um nicht weniger als die komplette Auslöschung aller Mutanten. Ob das funktionieren kann? Die Antwort ist ganz einfach: auf jeden Fall! 

© 20th Century Fox
In der Zukunft liegt die Welt in Schutt und Asche. Dunkelheit herrscht und der Himmel ist bevölkert von Luftschiffen, die so genannte Sentinels beherbergen. Diese sind voll darauf ausgerichtet, Mutanten zu finden und auszulöschen. Dabei können sie sich an jede Mutantenfähigkeit anpassen und sind so beinahe unbesiegbar. Eine handvoll Mutanten hat bisher überlebt: Professor X, Magneto, Wolverine, Storm und Kitty sind auch darunter. Eine Lösung für dieses scheinbar unlösbare Problem wird auch schnell gefunden: Im Jahr 1973 tötete Mystique den Erfinder der Sentinels, Dr. Bolivar Trask vor den Augen der Öffentlichkeit. Dabei wurde sie gefangen und Experimenten unterzogen, die letztendlich dafür sorgten, dass die Sentinels sich anpassen können. Kitty schickt also Wolverine zurück in das Jahr 1973. Dort soll er die jungen Versionen von Professor X und Magneto finden und sie davon überzeugen, ihm zu helfen. Gemeinsam müssen sie Mystique aufhalten um die Zukunft zu verhindern. 

Klingt erstmal total konfus. Zeitreisen sind immer so eine Sache. Wenn man sie nicht anständig präsentiert, verwirren sie den Zuschauer recht schnell. Und natürlich bringen sie immer ihre ganz eigene Ansammlung von Logiklöchern mit. Aber darum muss man sich hier keinerlei Gedanken machen. Oder besser: man hinterfragt es einfach nicht. So wie man einiges hier nicht hinterfragen sollte, vor allem wenn es um den Verbleib des dritten X-Men Filmes im Rahmen der Kontinuität geht. Wenn man sich einfach darauf einlässt, dann erwartet einen hier vermutlich der beste X-Men Film bisher. Die Story funktioniert einwandfrei. Auch der überdimensionale Cast ist wunderbar untergebracht. Kein Mutant kommt wirklich zu kurz, und es handelt sich auch nicht um einen reinen Actionfilm. Besonders in den ruhigen Momenten lernen wir unglaublich viel über die Charaktere, die uns in ihrer älteren Form schon so ans Herz gewachsen sind. Vor allem Wolverine sticht endlich mal wieder hervor. Neben seiner physischen Präsenz ist es vor allem sein bissiger Humor und die Verletzlichkeit, die er bisweilen im Verlauf der Geschichte zeigt, die ihn als Charakter so greifbar machen. Überhaupt bleibt nichts anderes übrig, als die Schauspieler zu loben. Jennifer Lawrence hat offensichtlich Freude daran, mal böse sein zu dürfen. Peter Dinklage übertrifft sich, wie eigentlich immer, mal wieder selbst. Michael Fassbender zeigt als Magneto eine erhabene Präsenz, während James McAvoy gekonnt zwischen aufgeben und weitermachen wechselt. Die größte Überraschung dürfte allerdings Evan Peters, der den meisten aus der Serie "American Horror Story" bekannt ist, darstellen. Als Quicksilver, dessen Szenen mit 3600 Frames pro Sekunde geschossen wurden, sorgt er für eine der besten und unterhaltsamsten Szenen im ganzen Film. Nach diesem Film graut es mir ein bisschen vor der Avengers-Variante von Quicksilver, die von Aaron Taylor-Johnson verkörpert werden wird. Aber vielleicht überrascht er mich ja. Es wird jedenfalls schwer werden für ihn.Auch die restlichen Mutanten, deren Hintergrundgeschichten dem Zuschauer vorenthalten bleiben, überzeugen schlicht durch ihre Präsenz. 
© 20th Century Fox
Ebenso einwandfrei inszeniert wie die Charaktere ist die Action. Wohldosiert kommt sie daher, immer gut verfolgbar für den Zuschauer. Freundlicherweise wurde auf die in letzter Zeit so beliebte Zerstörung ganzer Häuserblöcke verzichtet. Wenn mal ein Gebäude leiden muss, dann durchaus zu taktischen Zwecken, die stets nachvollziehbar bleiben. Der Kollateralschaden hält sich also in Grenzen. Neben der unsagbar genialen Quicksilver-Szene weiß vor allem die Portalspringende Blink zu Beginn des Films zu gefallen.

Auch humortechnisch kann "Zukunft ist Vergangenheit" einiges an schwerem Geschütz auffahren. Wenn Wolverine im Jahr 1973 neben einer Lavalampe in einem Wasserbett aufwacht, Professor X bisweilen seltsame Erklärungen für seltsames Verhalten findet und wir endlich die Wahrheit über das Kennedy-Attentat und die 18 fehlenden Minuten des Watergate-Skandalvideos erfahren, dann macht das einfach Spaß. Ebenso fügt sich die Musik wunderbar passend in den Film ein. Auch hier sei wieder die Quicksilver-Szene erwähnt, die an ihrem Ende den ganzen Saal im Griff hatte und für viele herzhafte Lacher gesorgt hat. 

Neben all der Action und dem eingestreuten Witz bleibt aber genug Zeit, um den Ernst der Lage deutlich zu machen. Wir erfahren viel über die jungen Mutanten, ihre Beziehungen zueinander und wie es dazu kommen konnte, dass wir vor 14 Jahren das X-Men Universum so kennen lernten, wie es eben damals aussah. Regisseur Bryan Singer, der sich auch für die ersten beiden Filme verantwortlich zeigte, liefert dabei einige wirklich eindrucksvolle Szenen ab, unter anderem die Nutzung von Cerebro und die Benutzung der Menschen am Flughafen, um mit Mystique zu sprechen. Singer hat sowohl die ruhigen als auch die lauteren Momente des Films voll im Griff.

© 20th Century Fox
Allerdings sollte man gewisse Vorkenntnisse in diesen Film mitbringen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es schwer wird, dem Film zu folgen wenn man nicht wenigstens die anderen X-Men Filme gesehen hat. Comicleser bekommen darüber hinaus noch ein paar extra Leckerlies serviert, die ich hier nicht verraten will. Mit Vorwissen aus den anderen Filmen ist "Zukunft ist Vergangenheit" allerdings ein Film, der auf jeder Ebene funktioniert. Einwandfrei inszenierte Action, einige gut platzierte Lacher, unzählige Cameo-Auftritte und eine packend erzählte Geschichte ergeben zusammen den vermutlich besten Film der Reihe bisher.Er korrigiert einige gemachte Fehler und ermöglicht es dem Franchise, auf anständige Weise weitergeführt zu werden. Ein Film, bei dem wirklich alles richtig gemacht wurde.

Und wer es bis zum Ende des Abspanns schafft, wird auch hier belohnt, also: sitzenbleiben.