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Media Monday #224


So, diese Woche bin ich auch wieder beim Media Monday von Wulf mit dabei. Und das sogar pünktlich am Montag. Eigentlich wollt ich ja gestern Abend schon, aber dann kam mir spontan was dazwischen. Ansonsten war ich am Wochenende schwer beschäftigt mit meiner #Horrorctober Special Reihe. Nachdem am ersten Oktober-Wochenende die klischeehafte Rolle der Frau im Horrorfilm dran war wurde es diese Woche arg polemisch, ich hab mir nämlich die Frage gestellt ob der Horrorfilm am Ende ist. Und weil ich grad drin war im Thema ist das Special für die kommende Woche auch schon halb fertig. Macht schon Spaß sich mit dem Thema mal so richtig auseinander zu setzen. Ansonsten freu ich mich, denn am Ende der Woche geht es zurück nach Deutschland, mal die Familie besuchen. So wie ich mich kenne werd ich das Land dann wieder mit einem Koffer voller Blu-rays verlassen :D Aber nun erstmal die sieben neuen Fragen:

1. "Das Silmarillion" von Tolkien gilt meines Erachtens völlig zurecht als unverfilmbar, schließlich ist es die komplette Erschaffungsgeschichte von Mittelerde, inklusive diverser Gottheiten und zahlreichen, sehr komplexen Geschichten. Mir fällt beim besten Willen niemand ein der das so umsetzen könnte, und Peter Jackson hat spätestens mit dem letzten Teil der "Hobbit"-Reihe in meinen Augen das Sorgerecht für Mittelerde verloren.

2. Eine der unlustigsten Komödien, die ich so in letzter Zeit gesehen habe fällt mir jetzt so gar nicht ein. Die letzte Komödie war "Tucker and Dale vs. Evil", der war ok. Aber so richtig lustig fand ich den nicht, und das man da am Ende auch wieder auf mehr als ausgetretenen Pfaden wandeln musste fand ich doof. "Pixels" war auch ganz schlimm, aber ich bemühe mich redlich, den aus meinem Gedächtnis zu verbannen. 

3. Zeitreisen ist eines dieser klassischen Science-Fiction-Themen, die mir momentan wöchentlich begegnen weil "Doctor Who" wieder läuft. Ich muss aber gestehen dass ich bisher mit der neuen Staffel noch nicht warm geworden bin.

4. Die Geschichte um Marceline aus "Adventure Time" hat mich emotional tief berührt, weil ich mich doch sehr in ihr wiedererkenne. Ich freu mich deswegen enorm dass sie bald eine eigene, kleine Miniserie bekommt, denn sie ist meine absolut liebste Figur aus der Serie. 
Selbstgemalt, Marceline © Cartoon Network ;)

5. Ich muss ja gestehen, dass ich viele Dinge nie so richtig verstanden habe, denn manchmal ist es mir wirklich ein Rätsel was die Menschen so antreibt. Vor 2 Tagen fragte ich mich beispielsweise was junge Männer Anfang 20 dazu bewegt herumzulaufen wie ihr eigener Großvater. Inklusive riesiger Hornbrille und grober Strickjacke. Ich mein, jeder so wie er will, aber man wundert sicht...

6. Das "Neo Magazin Royale" gucke ich mir immer mal wieder ganz gerne an, einfach weil ich den blassen dünnen Jungen voll gerne mag, auch wenn er kein Longboard fahren kann.

Das nenn ich mal kreativ! © Universum
7. Zuletzt habe ich mich mit meinem Schatz und unserem (naja ok, meinem) Totoro-Plüschtier eingekuschelt und "Das wandelnde Schloss" und "Chihiros Reise ins Zauberland" geschaut und das war ein ganz wundervoller Abend , weil auch meine Ghiblifilme Nummer 3 und 4 nur so vor Magie und Ideenreichtum strotzen. Ehrlich, ich werde mir nie wieder mit ruhigem Gewissen einen Disneyfilm ansehen können. Was beispielsweise bei Chihiro in 2 Stunden alles abgeht würde doch so keinem anderen Filmemacher in den Kopf kommen. Ich freu mich jetzt noch mehr auf weitere Filme. Auch wenn "Das wandelnde Schloss" gewöhnungsbedürftig war, denn wir haben mit englischer Tonspur geschaut, und da wird Hauro von Christian Bale gesprochen. Spätestens wenn sinngemäß gesagt wird "es macht keinen Sinn zu leben wenn ich nicht schön sein kann" hatte ich zwischendurch immer Patrick Bateman im Kopf. 

Blogparade: Guilty Pleasures


Bunt zusammengewürfelte Truppe: Die Hauptfiguren aus "My little Pony" © Hasbro
Bei der zauberhaften Frau Margarete geht die Serienparade in die nächste Runde, und dieses Mal geht es um Guilty Pleasures. Also Dinge, die objektiv betrachtet nicht sonderlich gut sind, die man aber trotzdem mag. Ich geb am besten erst Mal die genaue Aufgabenstellung weiter:

Welche deiner Lieblingsserien ist dir ein bisschen peinlich? Welches Format schaust du gerne, obwohl du denkst, dass es keinen besonders hohen Anspruch oder keine gute Qualität hat? Welche Serie findet jeder doof, nur du nicht?

Packen wir also direkt mal Butter bei die Fische, wie man so schön sagt. Ich geh stark auf die 30 zu, und (und das dürfte vielleicht den ein oder anderen jüngeren Leser schocken) irgendwann kommt dieses Alter, in dem einem Peinlichkeiten weitestgehend egal sind. Bei manchen geht das mit Anfang 20 los, andere sind irgendwann mit 40 so weit. Aber es kommt, es ist unausweichlich. 

Ich könnte jetzt natürlich mal in meiner Jugend buddeln gehen, da würde ich dann so Schätze wie "Kommissar Rex" oder "Medicopter 117" hervorkramen können. Nur hat die damals wirklich jeder in meinem Umfeld geschaut, das war also nicht wirklich peinlich. Das ist es allerhöchstens heute, wenn man darauf zurückblickt. Was ich schon damals weitläufig umschifft hab sind diese ganzen Soaps. "GZSZ", "Unter Uns", "Marienhof"... konnte ich nichts mit anfangen. Ansonsten denke ich mir: wenn ich eine Serie gut finde, wieso sollte ich mich dafür schämen?
Ist keine Serie, aber trotzdem genial: "12 Uhr Mittags" © Constantin Film
Mit Filmen ist es ja im Prinzip das Gleiche. Wieso sollte ich mir von anderen vorschreiben lassen, was ich gut finde? Wieso scheint es so ein riesiges Problem zu sein zwei grundverschiedene Dinge zu mögen? Scheinbar ist es ja ein absolutes No-Go gleichzeitig den aktuellen Film von Marvel zu mögen und sich im selben Atemzug für ein kleines, feines Drama zu begeistern. Alles wird in Schablonen gepresst, und man hat ganz schnell mal generell keine Ahnung von Filmen, wenn man Spaß an "Transformers" hat. Das finde ich schade, und ich frage mich aus welchem Beweggrund solche Aussagen entstehen? Muss man sich selbst abgrenzen, sich selbst über die ach so dumme, breite Masse erheben? Die Existenz einer Transformers-Reihe löscht ja niemals die Existenz von Meisterwerken wie "Denn sie wissen nicht, was sie tun" oder "12 Uhr Mittags" aus. Da wäre mehr Toleranz echt schön. Aber ich schweife ab. Jedenfalls, ein bisschen mehr Toleranz täte einigen Leuten ganz gut.
Einige Figuren aus "Adventure Time" © Cartoon Network
Was recht viele Leute belächeln ist "Adventure Time". Viele Zuschauer kommen nicht darüber hinweg dass es sich um eine Cartoon-Serie handelt, und vielleicht sind die ersten paar Folgen noch ein bisschen random. Doch wer tiefer in die wundervolle Welt von Finn dem Menschenjungen und Jake dem Hund eintaucht, der wird eine post-apokalyptische Welt entdecken, in der so einige Dinge nicht ganz richtig sind. Da kann es auch schon mal passieren dass man nach vier Staffeln eine Figur, die man am Anfang schrecklich und böse fand richtig ins Herz schließt, weil sie eine immer detailliertere und tragische Hintergrundgeschichte bekommt. Dass alle Frauen in der Serie irgendeine Sorte von Prinzessin sind, die aber keinesfalls immer dämlich und hilflos sind, ist ebenfalls ein Pluspunkt :D . Und von den grandiosen Gender-Bending Episoden hab ich noch gar nicht angefangen! Jedenfalls, "Adventure Time" ist so ein Auslöser für schräge Blicke von einigen Leuten, aber eben völlig zu Unrecht. Neben wichtigen Werten wie Freundschaft und Aufrichtigkeit gibt es vor allem für Erwachsene so dermaßen viel fiesen Humor, der an der eigentlich kindlichen Zielgruppe komplett vorbei geht. Quasi eine ähnliche Richtung die auch "My Little Pony" schon eingeschlagen ist mit der aktuell laufenden Serie. Die übrigens auch ganz, ganz großartig ist. Aber auch hier weigere ich mich von Guily Pleasure zu reden, es ist absolut in Ordnung von sich selbst zu behaupten eine Pegasister zu sein.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr Serien, die alle um euch herum schrecklich finden? Gibt es Serien die alle total genial finden, die bei euch aber gnadenlos durchgefallen sind?

Media Monday #214


Es ist wieder Montag und Zeit für den Media Monday von Wulf. Dieser Montag läutet dann auch gleich den geschäftigen August ein. In dieser Woche steht ein Besuch in der alten Heimat an, am Sonntag wird die GamesCom unsicher gemacht, und auch danach geht es turbulent weiter. In Bonn ist Stummfilmfestival, in Köln ist am Monatsende Fantasy Film Fest, zwischendurch wird noch die "Star Wars Identities" Ausstellung nachgeholt, eine Pressekonferenz besucht und Urlaub in Madrid gemacht. Vermutlich brauche ich dann im September Urlaub vom Urlaub. Aber erstmal wollen nun sieben Fragen beantwortet werden.

1. Inspiriert von heute: Was war euer Nerven aufreibendstes, schlimmstes, ärgerlichstes Blog-Erlebnis? Vor ein paar Wochen ging es auf einer bekannten Filmseite etwas höher her als sonst, und ich geriet ins Kreuzfeuer. Ich zog mich von dort zurück, doch ein paar ganz besonders trollige Exemplare verfolgten mich bis hierher. Morgens entdeckte ich regelmäßig widerliche Kommentare unter irgendwelchen Posts, so dass ich die Kommentarfunktion zeitweise deaktivierte, um sie dann Stück für Stück wieder freizugeben. Momentan wird alles was älter ist als zwei Wochen erst von mir freigeschaltet, und es scheint sich beruhigt zu haben. Ich finde es erschreckend wie viel Energie Menschen in etwas so negatives stecken können.

2. Am meisten enttäuschendes Filmfinale für mich war ja das Ende von "Der Goldene Kompass" , weil ich die Bücher wirklich gut finde und das Ende des ersten Buches weitaus weniger fröhlich ist, als es der Film vermuten lassen würde. Aber ich schätze dass sterbende Kinder nichts sind was in einem "Weihnachtsblockbuster" für die ganze Familie Platz hat. Schade drum. 

3. Interpretationen von Untoten gab es ja schon in jeglicher Coleur, ob jetzt von Zombies, Vampiren oder sonst etwas die Rede ist. Die mir liebste Auslegung/Darstellung ist und bleibt allerdings "Bram Stokers Dracula" , denn den sah ich zum ersten Mal, als ich 14 war. Ich lag über Halloween im Krankenhaus weil mein Blinddarm sich entschlossen hatte, kein Teil mehr von mir sein zu wollen. Meine Zimmernachbarin war tagsüber verschwunden, und ich dementsprechend abends allein. Weil ich nicht schlafen konnte hab ich den Fernseher laufen lassen, und da war er: Gary Oldman. Ich verliebte mich an Ort und Stelle, mutierte zum Vampirfan und fing an, mich mit meiner leichenblassen Haut anzufreunden.

4. Müsste ich eine/n Lieblingsautor/in oder -schriftsteller/in benennen, es wäre wohl wie soll ich mich da auf eine einzige Person festlegen? Ich sag Tolkien, weil das nie die falsche Antwort sein kann. 

5. Es wäre der absolute Traum, in Schottland aus dem Erbe einer entfernten, nun leider verstorbenen und sehr reichen Tante zu leben, denn dann würde ich ein kleines Haus an der Küste oben im Norden kaufen und eine Pension aufmachen. So eine Art Bed&Breakfast. Es würde maximal drei Zimmer geben, man könnte morgens auf einer Terasse die Delfine beobachten, die im Meer schwimmen. Und abends entspannt im Wohnzimmer am Kamin sitzen und Filme schauen. Joa. Das wär so mein Notfallplan :D

6. Filmische Satiren können gut gemacht sein. Ich mochte zB "The Interview" sehr gerne. Aber mit Satire hat man eben auch oft das Problem dass einige sie nicht verstehen. Ähnlich wie Sarkasmus. Und dann geht das große Jammern wieder los :D

7. Zuletzt habe ich mit der vierten Staffel von "Adventure Time" angefangen und das war wie schon von den anderen Staffeln her gewohnt großartig , weil die Geschichte nur vordergründig für Kinder gemacht wurde. Aber die post-apokalyptische Welt, die Auseinandersetzung mit wirklich wichtigen Themen und die toll geschriebenen Figuren, über die man mit jeder Folge ein bisschen mehr lernt haben mich echt in ihren Bann gezogen.