Filmkritik: Der Hobbit - Die Schlacht der fünf Heere

"One day I´ll remember. Remember everything that happened: the good, the bad, those survived... and those that did not."

© Warner Bros.
Ich erinnere mich an dieser Stelle zurück an das Jahr 2001. Ich saß im Sommer im Kino, ich weiß nichtmehr welchen Film ich sehen wollte. Doch davor lief der Trailer zu "Die Gefährten". Ein Moment, der ohne Zweifel mein Leben veränderte. Zunächst schleichend, denn zu Weihnachten bekam ich diese giftgrüne Box mit den Büchern. Doch das Fieber ergriff mich in diesem beeinflussbaren Alter (14 war ich damals), die Liebe zu Mittelerde, zur Fantasy allgemein, packte mich. Buch um Buch verschlang ich, besuchte die Ring*Con, traf andere Fans auf Conventions, lernte in der Schule lieber Elbisch als Französisch, heimlich unter dem Tisch im Unterricht, versteht sich. Als bestätigt wurde, dass der Hobbit verfilmt wird, war ich aus dem Häuschen. Und trotz aller Kritik liebe ich auch die ersten beiden Filme. Umso ernüchternder war der Kinobesuch für den dritten Teil. Und es tut mir jetzt schon in der Seele weh, negatives über den Film schreiben zu müssen, gehört er doch der Reihe an, die mich so beeinflusst hat. Doch lest selbst. Ich möchte noch anmerken dass ich, wie immer, versuche so Spoilerfrei wie möglich zu schreiben, aber diesmal wird das wohl etwas schwieriger. Wer also garnichts im Voraus über den Film lesen möchte, der wartet bitte bis nach dem Kinobesuch.

Die Seestadt steht allein im Kampf gegen den Drachen Smaug, dem sich nur Bard entgegenstellt. Denn die Zwerge haben mit ihren ganz eigenen Problemen zu kämpfen. Der Arkenstein ist nicht auffindbar, und Thorin erliegt Stück für Stück der Drachenkrankheit, verwechselt Freund und Feind und wird von seiner eigenen Gier nach Gold überrannt. Als sich ein Heer von Elben und Menschen vor dem Berg versammelt, um ihren Anteil zu fordern, scheint die Lage aussichtlos. Und dann sind da noch die Orks, die sich in Dol Guldur unter der Führung des mysteriösen Nekromanten sammeln. Und mittendrin steckt Bilbo, der kleine Hobbit in einem viel zu großen Abenteuer...


Fangen wir mal mit dem positiven an, denn auch da gibt es ein paar bemerkenswerte Dinge. Besonders hervorheben möchte ich Lee Pace als Elbenkönig Thranduil. Im zweiten Teil fand ich ihn noch ein wenig befremdlich, doch hier ist er auf dem besten Weg, meine Lieblingsfigur im Film zu werden. Egoistisch, scheinbar kaltherzig kommt er daher, würdevoll und erhaben wirkt er. Doch am Ende sind seine Handlungsmotive diejenigen, die mit am besten nachvollziehbar sind. Ihm auf der großen Leinwand zuzuschauen hat jedenfalls richtig Freude gemacht. Auch sonst legen viele Schauspieler noch einen guten Zahn zu. Luke Evans zeigt uns Bard, getrieben von inneren Konflikten, der ideale Anführer der keiner sein will. Evangeline Lilly als Tauriel spielt auch eindrücklicher als im zweiten Teil, man mag von der Liebesgeschichte halten was man will, die Elbenlady tritt Hinterteile wenn es drauf ankommt. Martin Freeman als titelgebender Hobbit ist, wie immer, eine Augenfreude in seinem fein nuancierten Spiel. Leider hat er viel zu wenig Szenen und fungiert teilweise auch nur als Stichwortgeber, und beides wird dem Schauspieler nichtmal ansatzweise gerecht. Richard Armitage glänzt als shakespearehafter König, umzingelt vom Wahnsinn. Teilweise fand ich die Umsetzung dieses Wahnsinns fragwürdig, Stichwort Zeitlupe und Stimmverzerrung, aber mit dem gegebenen Material macht Armitage das Beste aus der Rolle. Die plötzliche Wandlung, die scheinbar aus dem Nichts daherkommt, möchte ich getrost ignorieren. Peter Jackson hat schon mehrmals bewiesen, dass zeitliche Einordnung nicht so sein Ding ist.

Smaug ist, wie auch schon im zweiten Teil, eine Pracht für die Augen (und in der OV auch für die Ohren, dank Benedict Cumberbatch). Zwar hat er viel zu wenig Screentime, doch diese füllt er aus, dominiert sie mit all der Zerstörung, die ein feuerspeiender Drache eben so anrichtet. Überhaupt fällt die Liebe zum Detail auf. Die Waffen sind wunderschön geschmiedet, die Kostüme liebevoll und bis ins kleinste Detail durchdacht. Auch die Sets, denen man ansieht dass sie wirklich gebaut worden sind, können begeistern. Manchmal ist weniger CGI eben doch mehr, und manchmal wirkt handgemachtes auch einfach am realistischsten. So wie der Soundtrack, der abermals vom genialen Howard Shore umgesetzt wurde. Vertraute Melodien, epische Untermalungen, der Mann weiß was er tut. Ebenso weiß der Song, gesungen von Billy Boyd, den wir noch aus der Ringtrilogie kennen, zu gefallen.

Ebenfalls positiv zu vermerken ist der geschaffene Übergang zum Herrn der Ringe. Es gibt eine etwas seltsam anmutende Szene mit Sauron und den Ringgeistern, und später gibt es die Verknüpfung zu einem gewissen Waldläufer. Letzteres ist zwar holprig wie eine alte Römerstraße, aber was solls. Auch eine gewisse Hobbitdame mit einer großen Liebe zu Silberlöffeln bekommt einen Auftritt. Erinnert man sich zudem noch an die Tatsache, dass "Die Rückkehr des Königs" damals einfach nicht enden wollte, wurde dieses Problem hier vermutlich auf galantem Weg gelöst. Doch leider bringt diese Lösung mich auch schon zu den negativen Punkten, auf die ich nun ausführlich eingehen werde.

Wo Herr der Ringe nicht enden wollte, gibt es hier für die meisten Figuren und ihre Erzählungen einfach garkein Ende. Was passiert mit dem Gold? Was passiert mit Bard, den Zwergen, und überhaupt, was ist eigentlich los? Bilbo ist die einzige Figur, deren Geschichte in diesem Film ein Ende findet. Kennt man das Buch nicht, dürfte man sich da einiges an Fragen stellen. Und selbst mit Buchkenntnis ist das einfach nur unbefriedigend. Dafür, dass der Film sich selbst mit "the defining chapter" bewirbt, wird hier erstaunlich wenig definiert.Und selbst Bilbo ist, wie schon erwähnt, eher eine Randfigur in diesem Film. Wenn die Handlung kurz vor dem Erliegen ist, bringt er sie wieder ins Laufen, ab und an gibt er gute Stichwörter, und das war es größtenteils auch schon. Über Billy Conolly, der auf einem gepanzerten Schwein in die Schlacht reitet, bin ich mir noch unsicher. Ich liebe Conolly, gepanzerte Reitschweine sind irgendwie auch cool, und die Lässigkeit mit der Dain Kopfnüsse verteilt sucht ihresgleichen. Und doch bleibt der fade Beigeschmack der Lieblosigkeit auch hier. Auch das Timing, vor allem in Sachen Comedy, leidet arg. Alfrid avaciert zur heimlichen und lächerlichen Hauptfigur sämtlicher Menschenszenen, die Trolle überbieten sich gegenseitig an Dämlichkeiten sowhl in Sachen Optik als auch Handlung und Legolas sorgt für einen unfreiwilligen Lacher nach dem anderen. Dafür, dass der Film ernste Themen aufgreifen will, ist eindeutig zuviel fehlzündender Humor vorhanden. 


Die Liebesgeschichte zwischen Tauriel und Kili ist über weite Strecken auch einfach zuviel des Guten. Liebe Filmemacher: Nicht jeder Film braucht auf biegen und brechen eine Liebesgeschichte. Wen soll das anlocken? Frauen? Ich bin mir sicher dass viele Frauen überleben werden, falls sie mal nicht mit einer belanglosen Lovestory abgespeist werden. Emotional wandeln die beiden auf den Pfaden, die Arwen und Aragorn vor mehr als 10 Jahren schon bereitet haben, und das deutlich eindrucksvoller und auch ergreifender. Hätte man sich schenken können. Aber hey, immerhin gibt es dann ansatzweise ein Love Triangle, und seit Twilight wissen wir ja alle, dass sowas wirklich total spannend ist und jeden Film aufwertet und so. Hier ist die Geschichte unzusammenhängend konstruiert, und so extrem konstruiert dass sie einem auch einfach egal ist. Die Zeit, die dafür draufgeht hätte man auch sinnvoller nutzen können. Überhaupt wirkt der Film, was Emotionen angeht, eher hölzern.

Trotz dieser ganzen Kritikpunkte bleibt der Film zumindest in der ersten Hälfte durchaus noch irgendwie vergnüglich. Die verschiedenen Geschichten nehmen Fahrt auf und es ist klar, worauf zugesteuert wird. Das neue Design der Ringgeister ist zwar, gelinde gesagt, sehr....modern. Sehr, sehr modern. Kann man mögen, muss man aber nicht. Was hätte denn dagegen gesprochen, das bereits bekannte, geisterhafte Aussehen der Nazgûl zu übernehmen? Man hätte Wiedererkennungswert gehabt, furchterregend sahen sie auch aus, und man hätte ein bisschen weniger moderne Kunst im Film gehabt. Und die Titelfigur verkommt zum nicht nachvollziehbaren Nebenschauplatz, aber hey, Schwamm drüber, das große Ganze und so. Doch die titelgebende Schlacht der fünf Heere entpuppt sich als Debakel in vielerlei Hinsicht. Trotz verhältnismäßig geringer Teilnehmerzahl wirkt die Schlacht, die beinahe eine ganze Stunde des Films einnimmt, viel zu überladen, Zwerge und Orks lassen sich kaum voneinander unterscheiden. Dass es im Buch auch darum ging, zu zeigen wie unnötig Krieg ist, und dass nur kurz angesprochen wird dass es überhaupt eine solche Schlacht gab, macht die Sache auch nicht unbedingt besser. Das übermäßige Nutzen von CGI wurde in den ersten beiden Teilen häufig schon bemängelt, es findet aber hier nun sein trauriges Ende im absoluten Overkill. Dass dann am Ende deutlich zu sehen ist, dass auf Bilbo's Pony nur das Scale Double sitzt, tut irgendwie auch weh. Zwischendrin fallen ein paar Statisten, die als Orks verkleidet sind, viel zu positiv auf. Von Azog, der aussieht als hätte er zu lange in Bleiche gebadet, mal ganz zu schweigen. Und überhaupt, wieso wird nur in einem Nebensatz darauf eingegangen, dass Bolg sein Sohn ist? Wäre ja auch zuviel verlangt, die Bösen im Film mit sowas langweiligem wie Hintergrundgeschichte auszustatten. Stattdessen gibt's Besuch von den Raketenwürmern aus Dune. Nicht die einzige Szene, in der sich der ganze Saal zu einem herzhaften Lachanfall hinreissen ließ. 


Der größte Garant für Lacher war dann allerdings Neo, Verzeihung, Legolas. Dass er gerne auf Schilden, Orks und Spinnen surft ist ja eine Sache. Jeder braucht ein Hobby. Doch wer so matrixmäßig über Steine springt, fliegende Taxis nutzt und Trolle steuert, der kann doch unmöglich für voll genommen werden. Da der restliche Film jetzt auch nicht unbedingt kindgerecht ist, braucht man da auch nicht mit dem Argument kommen, es handle sich um einen Film für Kinder. Es gibt somit keine Entschuldigung für diesen vollkommen lächerlichen Elben, und ich frage mich ernsthaft, was Peter Jackson da teilweise raucht. Dass Legolas jederzeit über die Landkarte hetzt, um kluge Sprüche an den Mann zu bringen, wenn sie am wenigsten gebraucht werden, hilft auch nur bedingt. Dass sich Jacksons offensichtliche Liebe zum Trash überall einschleichen muss, ist in diesem Fall wirklich eine Schande. Da hilft es auch nicht, gefühlt den halben Film in Zeitlupe zu zeigen. Soll vermutlich Dinge epischer wirken lassen, hat aber den gleichen Effekt wie eine leiche Überdosis Schlaftabletten. Nicht so ganz tödlich, aber man ist auf einmal sooooooooo müde/gelangweilt. Um es fair zu machen, darf aber jeder mal an die Zeitlupe ran. Thorin ist in Zeitlupe wahnsinnig, Bilbo ist in Zeitlupe sneaky und nachdenklich, Galadriel ist in Zeitlupe besonders eindrucksvoll, und überhaupt, Elbenhaar fliegt in Zeitlupe besonders schön und Thranduil...tja, dem steht die Zeitlupe tatsächlich, weil dieser Elbenkönig ja über alles erhaben ist. Der Rest ist allerdings wirklich so nötig wie ein Kaugummi an der eigenen Schuhsohle. Zieht sich gefühlt auch etwa gleich lang dahin. Die finale Schlacht glänzt dann nicht nur mit Computerspieloptik, der ganze Film vermittelt gleich das Gefühl, in einem Spiel zu stecken und vor dem nächsten Boss zu stehen. Da wird sich munter den Turm hochgekämpft, zwischendrin tauchen an allen relevanten Orten besonders große oder hässliche Gegner auf, die es zu besiegen gilt. Kennt ihr dieses Gefühl im Kopf, wenn man zuviel zu kaltes Eis gegessen hat? Diese unangenehme Form von Brainfreeze stellt sich auch hier nach einer Weile ein. Zwischendrin wird lieblos Abschied von ein paar Figuren genommen, doch da am Ende ja nur Bilbo seine Geschichte zuende erzählt bekommt, erfährt man über mögliche Konsequenzen einfach mal garnichts. Am Ende hält man sich dann ans Buch und es folgt ein weiteres Beispiel von Adler ex machina, ist man ja mittlerweile schon gewöhnt. Beorn bekommt nochmal 20 Sekunden Screentime, in denen er vermutlich ziemlich anständig austeilt, sieht man aber nicht so genau. Ja, und dann ist die große Schlacht scheinbar auch vorbei, aber weil ja außer Bilbo niemand im Film ein anständiges Ende bekommt, erfährt man darüber nichts genaues. Bilbo geht nach Hause und der Bogen zur Herr der Ringe-Trilogie wird abermals geschlagen, diesmal wohl am stimmigsten.


Was dem dritten Hobbit fehlt, ist Liebe und Herzblut. Der ewige Vergleich mit Herr der Ringe ist sicherlich eine weitere Belastung, doch eine, der dieser Film standhalten müsste. Gleiches Franchise, gleicher Regisseur, gleiches Team. Der Hobbit als Buch glänzt und besticht durch eine gewisse Leichtigkeit, handelt es sich doch um ein Kinderbuch. Die Filme leiden dann darunter, denn krampfhaft wird versucht, Erwachsene anzusprechen, Verknüpfungen zu den alten Filmen zu schaffen. Stellenweise ist es nicht Fleisch, nicht Fisch, könnte aber trotzdem schmackhaft sein. Und doch wird hier gnadenlos Wesentliches in den Sand gesetzt. Ich käme mit dem CGI-Overkill zurecht, wenn die Geschichte dahinter stimmen würde. Ich käme mit der Liebesgeschichte zurecht, wenn sie wenigstens den Anschein von Substanz hätte. ich käme unter keinen Umständen dieser Welt mit Neolas zurecht, aber was solls. Dass es zu viele Hauptfiguren gibt? Ist doch egal, die Atmosphäre war bisher passend. Doch nun fehlt diese Atmosphäre und legt die größte Schwäche dar: wir als Zuschauer und Kenner der alten Filme wissen, dass Bilbo und die anderen aus Herr der Ringe bekannten Figuren überleben werden. Und alle anderen haben so wenig Zeit gehabt, den Zuschauern ans Herz zu wachsen, dass sie einem nun egal sind. Wo der Film darauf angewiesen wäre, dass die Figuren über eventuelle Schwächen hinwegtragen, bleibt nichts als Leere. Dass die Fans der Bücher und der Ringtrilogie in ihrer Masse doch dazu bereit sind, alles mögliche zu entschuldigen wenn es im Gegenzug dafür einfach nur stimmigen Kurzurlaub in Mittelerde gibt, hilft hier auch nicht weiter. Das Ende der Hobbit-Trilogie ist ein Desaster, dass nichtmal die fähigsten der Schauspieler (und davon gibt es einige im Film) retten können. Was würde ich nun dafür geben, den Hobbit in der Version von Guillermo del Toro zu sehen? Einfach mal, um einen Vergleich zu haben. Schlimmer als dieser Abschluss kann es jedenfalls nicht mehr werden.

Dazu gesellt sich dann noch offensichtlich schlechter Schnitt, der manche Szenen unzusammenhängend im Raum stehen lässt, sie zu abrupt enden lässt und sowieso bisweilen dilettantisch wirkt. Ich verstehe ja, dass man Geld mit dem Extended Cut machen will, und bisher war der ja auch immer besser als die Kinofassung. Eine Entschuldigung für solche Lieblosigkeit ist das aber auf keinen Fall.



Bonusrunde für Kenner: Wie alt ist Aragorn, als die Geschichte um den Hobbit endet? 10? Er ist jedenfalls 10 Jahre vor Aufbruch der Zwerge aus Beutelsend geboren. Und wie lange war er in Bruchtal? So bis er 20 war? Viel Erfolg an Legolas, ihn irgendwo oben im Norden bei seinem eigenen Volk zu finden.
Bonusrunde 2: Anduin und Celduin. Miss Boyens, machen sie bitte ihre Hausaufgaben in Zukunft richtig.

Infos zum Film
Originaltitel: The Hobbit: The Battle of the Five Armies
Genre: Fantasy, Abenteuer
Laufzeit: 144 Minuten
FSK: 12
Regisseur: Peter Jackson
Darsteller: Martin Freeman, Ian McKellen, Richard Armitage, Luke Evans, Benedict Cumberbatch, Lee Pace, Evangeline Lilly, Orlando Bloom, Cate Blanchett,

1 Kommentar:

  1. Neolas, herrlich! Wie der immer aus dem Nichts auftauchte, wenn er (nicht) gebraucht wurde...
    Sehr schöne Review, gefällt mir! Bis ich es gelesen hatte, war mir gar nicht aufgefallen, dass Bilbo ziemlich vernachlässigt wurde, aber du hast vollkommen Recht! Das einzige, was noch lächerlicher als Neolas' Steinkletterei war, war der Rammbocktroll.
    Ich muss gestehen, ich konnte Thranduil nicht leiden. Bis sein Elch unter ihm weggeschossen wurde und er mit fliegendem Umhang und Silberhaar so richtig loslegte. Der kann ja doch mehr als arrogant die Nase rümpfen und sich abwenden!
    Die Elbin-Zwerg-Romanze war etwas over-the-top, Tauriel hat ein wenig zu viele Tränen vergossen. Offenbar sind die Düsterwaldelben ein wenig freigiebiger mit ihren Emotionen als ihre Verwandten in Bruchtal.

    Ich glaube, mit deiner Feststellung, dass Herzblut und Liebe fehlt, triffst du ins Schwarze. Weite Teile des Films fühlen sich an wie "Jetzt haben wir das angefangen, dann müssen wir es auch endlich zu Ende bringen. Egal wie." Schade. Viel wird dann jedoch mit dem Filmsong wieder wettgemacht. Der ist, vor allem in Verbindung mit dem Video, das Beste an diesem Film.

    Nun ja. Ich glaube, morgen gucke ich mal wieder Die Gefährten. Schöne Bilder, schöne Story, und man hat noch zwei Drittel der Geschichte vor sich ;) Nur Martin Freeman wird mir fehlen...

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