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Vorschau: Frauen im Film 2018

Frances McDormand in "3 Billboards outside Ebbing, Missouri" ©20th Century Fox
2017 war in vielerlei Hinsicht für Frauen ein hartes Jahr. Nach wie vor muss Feminismus intersektioneller werden (also sich nicht nur mit weißen, gesunden, heterosexuellen Frauen aus der Mittelklasse befassen). Aber es wurden auch Geschichten geteilt. Sexismus in zahlreichen Unternehmen wie Uber wurde öffentlich angesprochen. Gegen Jahresende kam die #meetoo Debatte ins Rollen, und auch wenn sich zahlreiche Menschen alle erdenkliche Mühe geben, das Thema absichtlich falsch zu verstehen: Die Debatte geht weiter und das ist richtig und wichtig.

Im Kino lief es für Frauen irgendwie so mittelmäßig. Die Einspielergebnisse sind eine Sache, der Rest drumherum schreit geradezu nach Verbesserungen. Eine Studie (hier könnt ihr euch das pdf runterladen) von Stacy L. Smith und der USC Annenberg Inclusion Initiative hat ein bitteres Ergebnis zutage gebracht: Es gab 1,223 Regisseure und Regisseurinnen, die an 1,100 erfolgreichen Filmen, die zwischen 2007 und 2017 erschienen sind, aber nur 4 % davon waren Frauen. Eine Zahl, die sicher steigerungsfähig ist, zumal in den letzten Wochen immer häufiger deutlich wurde, dass die Karrieren zahlreicher Frauen im Keim erstickt wurden, wenn diese nicht nach der Nase von Männern wie Harvey Weinstein tanzten. Hier ist ein recht spannender Artikel, in dem Peter Jackson diese Aussage untermauert und zugibt, auf Weinsteins Empfehlung hin selbst Schauspielerinnen gemieden zu haben. Dass es in einem solchen Umfeld auch für Regisseurinnen schwierig ist, dürfte da kaum jemand anzweifeln.

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